KOMPASS

Das Projekt KOMPASS wurde zunächst als Modellversuch in Kooperation von Stiftung Bildungspakt Bayern mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und dem Exklusivpartner Sparda Bank München eG initiiert, mit dem Ziel Schülerinnen und Schüler individuell und stärkenorientiert zu fördern. Zwölf oberbayerische Realschulen arbeiteten dazu seit dem Schuljahr 2007/2008 unter wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Erlangen-Nürnberg schwerpunktmäßig in den Bereichen Schulentwicklung, Schulorganisation, Methodik und Didaktik. Inzwischen haben 45 Realschulen in ganz Bayern (darunter auch die Herzog-Ludwig Realschule) die überaus positiven Ergebnisse des Modellversuches aufgegriffen und KOMPASS in ihrem Schulprofil verankert.

Umsetzung der Kompass – Maßnahmen an unserer Schule

In den 5. und 6. Jahrgangsstufen ist eine feste KOMPASS-Stunde in den Stundenplan integriert. Für diese Stunden wurde ein Raum konzipiert, der alle Voraussetzungen für selbstgesteuertes Lernen schafft. So können an den einzelnen Tischen die Schüler je nach Bedarf Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erledigen.

Ab ca. Weihnachten sollen die Schüler selbst wählen können, in welchem Fach sie zusätzliche Übungen benötigen. Hier werden in Absprache mit den Lehrkräften Schüler gezielt gefördert oder auf entsprechende Übungen hingewiesen. Die Lehrkraft steht als Ansprechpartner zur Verfügung, überwacht den sorgsamen Umgang mit den Materialien und hilft bei Unklarheiten. Ansonsten korrigieren sich die Schüler selbst anhand von Lösungsmustern oder sie helfen sich gegenseitig.

Schulträger
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